Anwendungen und Eigenschaften von PI-Etiketten für hohe Temperaturen

Apr 28, 2026

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In Fertigungsumgebungen -von der starken Hitze beim SMT-Reflow-Löten bis hin zu den aggressiven chemischen Waschungen bei der Leiterplattenbestückung{1}} können Standardetiketten einfach nicht mithalten. Sie lösen sich ab, verfärben sich oder werden zu Asche, was zu einem Verlust der Rückverfolgbarkeit, kostspieligen Nacharbeiten und Compliance-Problemen führt. Hier kommen Hochtemperatur-PI-Etiketten ins Spiel.

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Was ist ein PI-Label für hohe{0}}Temperaturen?

 

Definition von Polyimid (PI)-Etikettenmaterial

Ein Hochtemperatur-PI-Etikett ist ein spezielles selbstklebendes Etikett, das hauptsächlich aus Polyimidfolie - besteht, einem Hochleistungspolymer, das für außergewöhnliche thermische Stabilität, chemische Beständigkeit und mechanische Belastbarkeit bekannt ist. Polyimid wird in der Branche oft unter dem bekanntesten Markennamen „Kapton®“ bezeichnet und dient als ideales Basismaterial für Etiketten, die den anspruchsvollsten industriellen Prozessen standhalten müssen.

PI vs. PET vs. Standardpapier: Ein schneller Vergleich

Nicht alle Hochtemperatur--Labels sind gleich. Während Etiketten aus Polyester (PET) mäßiger Hitze von bis zu etwa 150 Grad standhalten, verschlechtern sie sich, wenn sie längere Zeit extremen Löttemperaturen ausgesetzt werden. Im Gegensatz dazu bietet Polyimid eine unübertroffene Leistung:

  1. Polyimid (PI): Hält 260 Grad –400 Grad + stand; überlegene Chemikalien- und Abriebfestigkeit; UL-anerkannt.
  2. Polyester (PET): Gut für den 150-Grad-Bereich; ausreichend für den allgemeinen industriellen Einsatz, versagt jedoch beim Wellenlöten.
  3. Papier/Standard-Synthetik: Niedrigste Hitzeschwelle; ungeeignet über 100 Grad; Wird normalerweise nicht in SMT-Umgebungen verwendet

Für Anwendungen, die bleifreien Lötspitzen oder aggressiven Waschchemikalien ausgesetzt sind, bleibt PI der unbestrittene Industriestandard.

Hauptmerkmale von Hochtemperatur-PI-Etiketten

Außergewöhnliche thermische Ausdauer

Das charakteristische Merkmal eines Polyimidetiketts ist seine außergewöhnliche Hitzebeständigkeit. Abhängig von der Sorte und dem Klebstoffsystem überstehen PI-Etiketten Dauerbetriebstemperaturen von -70 bis 280 Grad, mit kurzfristigen Spitzenwerten von 320 bis 400 Grad bei Prozessen wie dem Wellenlöten. Viele UL-anerkannte Produkte überstehen mehrere Reflow- und Wellenlötzyklen ohne Delaminierung, Blasenbildung oder Verfärbung.

  • Chemikalien- und Lösungsmittelbeständigkeit

Ein hitzebeständiges Etikett ist nur so langlebig wie seine Fähigkeit, chemischen Angriffen zu widerstehen. PI-Etiketten halten Flussmittelrückständen, Reinigungsmitteln (wie ZESTRON VIGON), Isopropylalkohol, Ölen, starken Säuren und Laugen sowie vielen industriellen Lösungsmitteln stand. Diese chemische Robustheit macht sie für die Leiterplattenbestückung, Anwendungen unter der Motorhaube von Automobilen und die Elektronikfertigung von unschätzbarem Wert.

  • Mechanische Festigkeit und Abriebfestigkeit

Abgesehen von Hitze und Chemikalien sind Industrieetiketten auch mechanischem Verschleiß durch Handhabung, Plattentransport und automatische Kommissionierausrüstung ausgesetzt. Polyimidfolien bieten eine hohe Zugfestigkeit (ca. 200 MPa bei Raumtemperatur) und Dehnungseigenschaften, die Reiß-, Abrieb- und Oberflächenabrieb widerstehen und sicherstellen, dass die Integrität des Barcodes bis zur Endkontrolle erhalten bleibt.

  • Thermotransferdruckbarkeit und hochauflösende Bildgebung

Um die Rückverfolgbarkeit zu ermöglichen, muss ein Etikett lesbare, scannbare Informationen enthalten. PI-Etiketten verfügen über spezielle Deckschichten, die für den Thermotransferdruck optimiert sind und gestochen scharfe Barcodes, QR-Codes, Datamatrix-Codes und alphanumerischen Text mit Auflösungen von bis zu 600 dpi ermöglichen. Diese Beschichtungen sorgen außerdem für Opazität und wandeln das natürliche bernsteinfarbene Polyimid in einen hellweißen Hintergrund für kontrastreiche Bilder um.

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